Speiseplan eines Muslim im Ramadan

Was essen Muslime während Ramadan?

Kein Scherz, nicht jeder Muslim fastet und betet während Ramadan, auch wenn das im Koran eigentlich so vorgegeben ist.

Speiseplan eines Muslim im Ramadan
Was essen Muslime überhaupt im Ramadan?

Doch wie sieht der Speiseplan eines Muslim im Ramadan eigentlich aus und welche Auswirkungen hat das Essverhalten auf den Glauben?

Was ist Ramadan?

Ramadan ist einmal im Jahr und eines der wichtigsten Rituale im muslimischen Glauben. Normalerweise dauert Ramadan genau einen Monat und alle Muslime auf der ganzen Welt fasten während dieser Zeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass im Islam im Monat Ramadan nichts mehr gegessen werden darf. Gläubige Muslime verzichten nur während des Tages auf Nahrung und essen erst wieder, wenn die Sonne untergegangen ist. Nach einem Monat gemeinsamen Fastenbrechen die Muslime auf der ganzen Welt und zur gleichen Zeit ihr fasten und feiern ein riesige Fest. Dieses Fest wird Zuckerfest oder auch Eid al-Fitr“ genannt und ist das wichtigste Fest im Islam.

Wie sieht der Speiseplan während Ramadan aus?

Während des Ramadans darf tagsüber weder gegessen noch getrunken werden. Besonders der Verzicht auf Flüssigkeit ist für den Körper anstrengend und verlangt einen starke Willenskraft. Doch auch der Verzicht des Essens ist schwierig. Sobald die Sonne untergegangen ist, also so zwischen 20 und 22 Uhr, darf das Fasten gebrochen werden. Dies geschieht rituell mit dem Genuß einer Dattel. Denn auch Mohammed hat stets mit einer Dattel das Fasten gebrochen, so ist es zumindest überliefert werden. Im Anschluss darf natürlich so viel und ausgiebig gegessen werden, wie es jedem gefällt. Dazu gehören Speisen aus Fleisch, Milch und Käse, Gemüse, Brot und Süßspeisen. Natürlich darf schwarzer Tee mit Zucker nicht fehlen und erst wenn die Sonne wieder aufgeht, muss mit dem Fast weitergemacht werden.

Gibt es Ausnahmen während Ramadan?

Natürlich gibt es auch Ausnahme im Speiseplan eines Muslim im Ramadan. Dazu gehören zu allerst Kinder, denn diese müssen nicht mit fasten, können es aber ausprobieren. Erst nach der ersten Regelblutung fangen Mädchen an zu fasten und Jungen im selben Alter können dies ebenfalls tun. Auch alte und kranke Muslime müssen nicht fasten, wenn sie es körperlich nicht bewältigen können. Doch auch wenige Tage des Fastens sind ein wichtiges Zeichen im islamischen Glauben. Denn schließlich geht es darum, sein bestmögliches zu geben und wenn es nur möglich ist wenige Tage zu fasten, können Muslime sich an diese Regel halten.

Fazit: Muslime dürfen im Ramadan alles essen, was sie sonst auch essen, allerdings nur nach Sonnenuntergang und bis kurz vor Sonnenaufgang. Jedes Fasten wird mit einer Dattel gebrochen.

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