Regeln für die Islamische Hochzeit

Welche Regeln gelten bei der islamischen Hochzeit?

Jede Tradition hat bestimmte Regeln, die befolgt werden müssen. Dazu gehört natürlich auch eine traditionelle islamische Hochzeit. Damit Sie eine echte traditionsgerechte islamische Hochzeit planen können, müssen Sie natürlich mit den grundlegenden Regeln vertraut sein.

Regeln für die islamische Hochzeit
Regeln bei der islamischen Hochzeit: Das gibt es zu beachten!

In diesem Artikel werden wir Ihnen die wichtigsten Regeln zur islamischen Hochzeit erklären und Ihnen zeigen, ob die traditionellen Regeln auch eine islamische Hochzeit für nicht-moslems vorsehen.

Die wichtigsten Regeln für eine islamische Hochzeit

Natürlich gibt es einige grundlegende Regeln für die Personen, die im Islam heiraten dürfen. Zunächst ist die Heirat natürlich für verwandte Personen ausgeschlossen. Im Islam dürfen weder Blutsverwandte, Milchverwandte, also eine Amme, die ein Kind gestillt hat, oder Heiratsverwandte heiraten.

Zusätzlich müssen die Braut und ihr Mann beide volljährig sein. Laut islamischem Recht ist ein Mann mit 18 Jahren volljährig und eine Frau mit 17 Jahren. Da in Deutschland eine Person erst mit dem 18 Lebensjahr volljährig ist, würde auch eine Frau, die nach islamischen Recht mit 17 volljährig ist, die Erlaubnis ihrer Eltern für eine Hochzeit benötigen. Außerdem ist eine islamische Ehe nur für heterosexuelle Paare möglich.

Dürfen auch Personen eines anderen Glaubens islamisch heiraten?

Laut den traditionellen Regeln dürfen unter bestimmten Bedingungen auch nichts-muslime islamisch heiraten. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein muslimischer Mann eine nicht-muslimische Frau heiratet. Allerdings muss diese Frau einer monotheistischen Religion folgen. Daher darf Sie zum Beispiel Christin oder Jüdin sein, aber nicht dem Buddhismus angehören.

Eine traditionelle muslimische Hochzeit zwischen einer muslimischen Frau und einem nicht-muslimischen Mann ist nicht möglich, da die Tradition diese Art von Hochzeit nicht anerkennt. 

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